Schwerer Trainingsunfall bei Hubertus Schmidt
Der Reitmeister und DRFV-Präsident hat sich bei einem Sturz im Training mehrere Frakturen zugezogen.
Der deutsche Dressurreiter, Reitmeister und Präsident des Deutschen Reiter- und Fahrerverbands, Hubertus Schmidt, ist bei einem Trainingsunfall schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich Ende März auf dem Außenplatz seines Fleyenhofs, als er eine achtjährige Stute ritt.
Nach Verbandsangaben erschrak sich das Pferd durch ein Geräusch eines landwirtschaftlichen Geräts in der Nähe des Reitplatzes und ging durch. Schmidt hatte nach eigenen Worten keine Möglichkeit mehr zu reagieren und stürzte. Dabei zog er sich Verletzungen am Schlüsselbein, an den Rippen, am Schambein sowie am Beckenknochen zu.
Nach einer ersten Operation wurde Hubertus Schmidt zunächst in Paderborn und anschließend in Bochum behandelt. Wenige Tage später konnte er bereits wieder einige Meter mit Gehhilfe zurücklegen, eine weitere Operation steht jedoch noch bevor.
Für den deutschen Dressursport ist der Ausfall des Olympiasiegers und erfolgreichen Ausbilders ein spürbarer Einschnitt. Schmidt hatte sich nach seiner aktiven Championatskarriere verstärkt der Ausbildung von Pferden und Reitern gewidmet und zählt weiterhin zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Dressurszene.